Boehringer Ingelheim
29 November 2016
Denise

Inklusion heißt: Gemeinsam zum Erfolg

Seit über 130 Jahren fühlen wir uns bei Boehringer Ingelheim unseren Werten Verantwortung, Fürsorge, Unabhängigkeit und Innovation verpflichtet. Als im Jahr 2008 die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft trat, haben wir, gemäß unserem Werteverständnis, als eines der ersten Unternehmen in Deutschland überhaupt einen Aktionsplan für die Belange behinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erstellt. Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember wollen wir einmal Bilanz ziehen: was bedeutet Inklusion bei Boehringer Ingelheim? Welche Ziele wurden bereits erreicht? Und was muss noch getan werden?

 „Die demografische Entwicklung bewegt sich in eine Richtung, in der auch die Belegschaft von Unternehmen immer älter wird und damit auch Krankheitsfälle, Behinderungen oder Schwerbehinderungen immer wahrscheinlicher werden“, erklärt Olaf Guttzeit, Arbeitgeberbeauftragter für die Belange schwerbehinderter Menschen bei Boehringer Ingelheim. „Die Wahrscheinlichkeit, dass bei längerer Lebensarbeitszeit Mitarbeitende im Laufe ihres Beschäftigungsverhältnisses eine Krankheit, eine Behinderung oder Schwerbehinderung erwerben, steigt. Der Aktionsplan fördert schon heute eine gemeinsame Ausrichtung zum Inklusionsgedanken und ist ein wesentliches Instrument, mehr Menschen mit Behinderungen einzustellen beziehungsweise in Beschäftigung zu halten.“

 

Barrierefreiheit

 

Vor allem im Bereich der Barrierefreiheit hat Boehringer Ingelheim schon viel geleistet. So wird bei Neubauprojekten von Anfang an auf Barrierefreiheit geachtet und die Kolleginnen und Kollegen mit Behinderung werden ebenfalls in die Planungen miteinbezogen. Ein gelungenes Beispiel ist hier insbesondere das neue Mitarbeiterrestaurant. Auch was die barrierefreie Kommunikation betrifft, werden unternehmensinterne Videos mit Untertiteln oder Transkripten versehen. Zudem hat Boehringer Ingelheim einen Leitfaden für wertschätzende Kommunikation entwickelt, der auch die Bedarfe von Menschen mit Körper- und Sinnesbeeinträchtigungen berücksichtigt.

 

Gesundheitsmanagement, Prävention & Rehabilitation

 

Im Bereich der Gesundheitsprävention hat Boehringer Ingelheim als eines der ersten Unternehmen in Kooperation mit Spezialisten der beruflichen Rehabilitation ein einheitliches Verfahren zum betrieblichen Wiedereingliederungsmanagement für alle vier Standorte etabliert.

 

Ausbildung, Bildung und Qualifizierung

 

Um jungen Menschen mit Behinderung eine Ausbildung zu ermöglichen, führt Boehringer Ingelheim zahlreiche Projekte durch, allein oder mit Partnern. Derzeit beschäftigt Boehringer Ingelheim zehn Auszubildende mit Behinderungen und beteiligt sich aktiv an dem bundesweiten Projekt „!nkA – Inklusive Ausbildung“, das 2013 vom UnternehmensForum ins Leben gerufen wurde.

 

Ein neues „Grundverständnis“

 

Ziel der Konvention ist es jedoch nicht nur, die äußeren Rahmenbedingungen zu verbessern, sondern auch ein anderes „Grundverständnis“ zu erreichen: „Noch sehen viele Menschen ohne Behinderung vor allem das, was Menschen mit Behinderung nicht können – wahrgenommen werden häufig nur die Schwächen. Wir bei Boehringer Ingelheim wollen aber die Stärken erkennen!“, sagt Olaf Guttzeit.

 

Aktionswoche „Inklusion bewegt“

 

„Trotz aller Positivbeispiele sehen wir jedoch, dass Inklusion kein Projekt mit definiertem Abschluss ist, sondern ein Prozess der täglich mit neuem Leben gefüllt werden will. Deshalb werden wir weiter die Ziele verfolgen, die wir in unserem Aktionsplan festgelegt haben, um mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben zu ermöglichen.“

 

Erlebbar wird das Thema „Inklusion“ bei Boehringer Ingelheim nun anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember Unter dem diesjährigen Motto  „Inklusion bewegt“ werden an den Standorten Ingelheim und Biberach verschiedene Aktionen wie Handbike-Fahren, Gebärdensprache-Kurs oder einem Tischtennisduell mit dem Europameister Selcuk Cetin angeboten.

 

„Inklusion hat aus zwei Perspektiven eine hohe Relevanz für unser Unternehmen: wir sind als forschendes Unternehmen mehr denn je auf alle Potenziale angewiesen – auch auf das der Menschen mit Behinderungen, welches noch häufig unterschätzt wird. Zum zweiten profitieren wir von der Vielfalt in unserer Mitarbeiterschaft. Das Unternehmensklima verbessert sich, wenn Mitarbeitende mit und ohne Behinderungen trotz ihrer Unterschiede völlig selbstverständlich zusammen arbeiten. Stärken werden in den Blick genommen, und nicht die Schwächen – dadurch steigen Innovationskraft und Flexibilität und damit die Wettbewerbsfähigkeit“.

"Wir profitieren von der Vielfalt unserer Mitarbeiterschaft, sagt Olaf Guttzeit. "
Denise Hottmann
BI Inklusion

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