Boehringer Ingelheim
12 September 2016
Carolin

Durch Zufall zum Rechtsreferendariat

Isabelle Krafczyk hat in Frankfurt am Main Rechtswissenschaften studiert und im Jahr 2014 ihr Erstes Staatsexamen abgelegt. Nun hat sie bei Boehringer Ingelheim in der Abteilung Arbeitsrecht einen Teil ihrer Anwaltsstation im Rahmen ihres Rechtsreferendariats absolviert. Wie sie zum Arbeitsrecht kam, warum die Wahl auf Boehringer Ingelheim fiel und wieso Unternehmen viel spannender sind als Kanzleien, erzählt sie uns hier im Karriere-Blog.

Isabelle, war Ihnen klar, dass Sie einmal in ein Unternehmen, und nicht unbedingt in eine Kanzlei, wollen?

 

Soweit ich mich erinnere, wusste ich zu Beginn meines Studiums noch nicht genau, in welche Richtung ich gerne mal gehen möchte. Einerseits was den Beruf als solchen angeht, aber auch für welches Rechtsgebiet ich mich begeistern könnte. Die Statistiken sprechen dafür, dass die meisten Jura-Absolventen den klassischen Anwaltsberuf nach dem Studium ergreifen.

 

Während meines gesamten Studiums habe ich bei einer Finanzierungs- und Leasinggesellschaft der Automobilbranche als Werkstudentin in der Rechtsabteilung gearbeitet. Das Arbeiten innerhalb eines großen und global agierenden Unternehmens hat mir sehr viel Spaß gemacht und auch die rechtlichen Fragestellungen, die sich in solch einem Unternehmen ergaben, fand ich sehr spannend.

 

Meine „Leidenschaft“ für das Arbeitsrecht habe ich bereits während des Studiums entdeckt. Im Vergleich zu anderen Rechtsgebieten, hatte ich zum Arbeitsrecht einen wesentlich schnelleren und leichteren Zugang. Auch die Themen fand ich interessant und abwechslungsreich, sodass ich auch mein Schwerpunktstudium im Arbeitsrecht absolvierte.

 

Nachdem ich das erste Staatsexamen bestanden hatte, absolvierte ich bis zum Beginn meines Referendariats im Mai 2015 verschiedene Praktika, sowohl in Anwaltskanzleien, aber auch ein  freiwilliges 8-wöchiges Praktikum bei der Evonik Industries AG im Bereich HR-Management.

 

Kanzlei und Unternehmen sind zwei völlig verschiedene berufliche Plattformen. Die Arbeit im Unternehmen fand ich – soweit ich dies durch meine Praktika beurteilen konnte – einfach spannender. Es geht nicht allein darum, isoliert eine Lösung für eine rechtliche Fragestellung zu finden. Vielmehr  müssen auch die unternehmerischen Interessen und die Unternehmenspolitik  bzw. -philosophie entsprechend bei jeder Fragestellung berücksichtigt werden. Das finde ich spannend.

 

Wie sind Sie dann zu Boehringer Ingelheim gekommen?

 

Zu Boehringer Ingelheim kam ich dann durch eine glückliche Fügung: Durch Zufall entdeckte ich auf der Internetplattform Xing den Kontakt meines jetzigen Ausbilders und Head of Labour Law, Herrn Boris Wein. Im Rahmen dieses Kontaktes wies mich Herr Wein darauf hin, dass die Möglichkeit bestehe, einen Teil der Anwaltsstation bzw. Wahlstation im Referendariat bei Boehringer Ingelheim zu absolvieren. Dies motivierte mich zu einer Bewerbung, es folgte ein persönliches Gespräch mit Herrn Wein und Frau Andrea Umsonst sowie die anschließende Zusage für die dreimonatige Station im Team Arbeitsrecht. Ich war und bin sehr glücklich über diesen Zufall.

 

Worauf haben Sie bei der Auswahl des Unternehmens geachtet? Wieso ein Referendariat bei Boehringer Ingelheim?

 

Ich selbst habe während meines Studiums für ein Jahr in der Nähe von Ingelheim gelebt und in dieser Zeit viele Boehringer Ingelheim Mitarbeitende kennengelernt. Daher wusste ich auch, dass Boehringer Ingelheim ein Unternehmen ist, welches viele Möglichkeiten bietet, sich fachlich und persönlich zu entwickeln. Boehringer Ingelheim steht für eine große Mitarbeitenden-Zufriedenheit – Stichwort „Top Arbeitgeber des Jahres“. Beeinflusst durch meine Unternehmenspraktika hatte ich zudem gezielt nach Unternehmen gesucht, welche Referendare im Arbeitsrecht ausbilden. Die Kombination aus beiden Faktoren hat mich letztlich dazu veranlasst meine Station hier zu absolvieren.

 

Wie war ihr Start bei Boehringer Ingelheim?

 

An meinem ersten Tag galt es erst mal anzukommen. Ich wurde von den gesamten Team begrüßt und mit den nötigen Arbeitsmaterialien ausgestattet: Laptop, Block, Stift und Tarifvertrag. Alle Kollegen haben dafür gesorgt, dass ich mich gut aufgehoben fühlte und eine gute Einarbeitung für die bevorstehenden Aufgaben erhielt. Insgesamt wurde mir für die Zeit der Ausbildung immer das Gefühl gegeben, dass ich jederzeit jegliche Fragen stellen konnte und man ein offenes Ohr für meine Anliegen hatte. Dabei kam auch die ausführliche Besprechung meiner bearbeiteten Aufgaben nicht zu kurz. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, vollwertiges Mitglied des Teams Arbeitsrecht zu sein.

 

Was gefällt Ihnen an Ihrer momentanen Arbeit? Was macht Ihre Arbeit interessant?

 

Interessant ist eigentlich alles. Gerade so „frisch von der Uni“ und auch, da man sich  im Referendariat noch mitten in der theoretischen Ausbildung befindet, ist die Praxis in den einzelnen Stationen sehr spannend. Interessant finde ich auch, wie die einzelnen Abteilungen doch an vielen verschiedenen Stellen ineinandergreifen und eine Zusammenarbeit dieser erforderlich ist. Im Team Arbeitsrecht ist das insbesondere der Bereich Human Resources.

 

Gibt es etwas, dass Sie an Boehringer Ingelheim als Unternehmen besonders schätzen?

 

Boehringer Ingelheim ist ein weltweit agierendes Unternehmen mit einer klaren und stark sozial ausgeprägten Unternehmenskultur. Toll finde ich zum Beispiel, dass sich das Unternehmen an sozialen Projekten beteiligt. Ob bei weltweiten Projekten – wie das „Making More Health“ – Projekt oder im Rahmen der Unterstützung von Flüchtlingen vor Ort in Ingelheim. Dem Unternehmen ist viel daran gelegen mit seinem guten Namen Gutes zu tun. Man hat das Gefühl, Boehringer Ingelheim versteht dies weniger als ein Muss, denn als eine Selbstverständlichkeit, was mir persönlich sehr imponiert.

 

Wie erleben Sie das tägliche Arbeiten im Unternehmen?

 

Bei Boehringer Ingelheim wird auf einen respektvollen und kollegialen Umgang großen Wert gelegt. Das schafft insgesamt ein gutes und konstruktives Arbeitsklima.  Dem Unternehmen ist zudem sehr daran gelegen, gute Arbeitsbedingungen zu schaffen bzw. beizubehalten. Dies wird an unterschiedlichen Stellen in der täglichen Arbeit sichtbar: Work-Life-Balance wird großgeschrieben, Gleitarbeitszeit und Home-Office sind bereits feste Bestandteile verschiedener Arbeitsmodelle. So ermöglicht es Boehringer Ingelheim beispielsweise berufstätigen Arbeitnehmern mit Familie flexibel und erfolgreich in Beruf und im Familienleben zu sein.

 

Erinnern Sie sich an eine lustige Gegebenheit während Ihres Praktikums oder an einen besonders schönen Moment?

 

Ich durfte in meiner Zeit bei Boehringer Ingelheim viele schöne Erfahrungen sammeln. Zum Beispiel durfte ich zwei Tage an den Standort Biberach fahren und dort die Kollegen aus dem Arbeitsrecht kennenlernen. Außerdem wurde mir die Gelegenheit gegeben an einem Seminar des Arbeitgeberverbandes zum Thema „Zeit- und Selbstmanagement“ teilzunehmen, was unheimlich spannend war und mir persönlich viel gebracht hat.

 

Ansonsten gab es viele Situationen, in denen man innerhalb des Teams oder aber auch mit Kollegen anderer Abteilung ein gutes Gespräch geführt hat oder aber auch im Rahmen eines „get-together“ mal über Themen außerhalb von Boehringer Ingelheim reden und zusammen lachen konnte.

 

Besonders gut gefallen, hat mir der einmal wöchentlich stattfindende Praktikantenstammtisch. Hier trafen sich sämtliche Schul- oder Studienpraktikanten, Referendare, Trainees, etc. zum gemeinsamen Lunch in der Kantine. Hierdurch kam man mit Kollegen aus völlig anderen Abteilungen zusammen und konnte sich sozusagen mal „unter Auszubildenden“ austauschen. Dabei kam es nicht selten vor, dass auch ausländische Studierende daran teilnahmen, sodass diese Treffen häufig auch mehrsprachig verliefen. So konnte man nicht nur neue Kontakte knüpfen, sondern auch gleichzeitig seine Sprachkenntnisse verbessern.

 

Warum würden Sie anderen ein Praktikum oder ein Referendariat bei Boehringer Ingelheim empfehlen?

 

Das Unternehmen ist so groß und vielfältig, dass man viele verschiedene Berufsbilder hier kennenlernen und sich somit einen guten Eindruck über einen möglichen Berufseinstieg verschaffen kann. Aus diesem Grund würde ich ein Praktikum bzw. eine Referendarstation bei Boehringer Ingelheim auf jeden Fall weiterempfehlen.

 

Außerdem werden einem so viele Möglichkeiten geboten. Ich denke dabei vor allem an die eigene persönliche und berufliche Entwicklung, aber auch die Möglichkeit, schon früh viele Kontakte aus den verschiedensten Bereichen zu knüpfen.

 

Als Praktikant oder Referendar steht man noch am Anfang seiner beruflichen Karriere, sodass es sicherlich nicht schaden kann, hier erste Eindrücke aus dem Berufsleben in solch einem Unternehmen zu erhalten und gegebenenfalls im Rahmen seines Praktikums auch schon zu hinterlassen. Ich habe in meiner Zeit bei Boehringer Ingelheim einige Kollegen kennengelernt, welche als Praktikanten den Einstieg in das Unternehmen geschafft haben und nunmehr seit vielen Jahren schon hier arbeiten.

 

Gibt es etwas, dass Sie auf jeden Fall aus Ihrem Praktikum mitnehmen?

 

Ich bin wirklich traurig, dass die drei Monate meiner Station schon wieder vorbei sind. Die Zeit war so kurzweilig und verging wie im Flug und für mich persönlich viel zu schnell. Durch meine Zeit bei Boehringer wurde der von mir ohnehin bereits gefasste Entschluss, später in einem Unternehmen zu arbeiten, noch weitere verstärkt bzw. unterstrichen. Durch die Zeit bei Boehringer ist mir klar geworden, dass meine Zukunft im Arbeitsrecht liegt, sehr gerne im Unternehmen, vielleicht ja sogar irgendwann wieder bei Boehringer Ingelheim …

"Ich hatte von Anfang an das Gefühl, vollwertiges Mitglied des Teams Arbeitsrecht zu sein, sagt Isabelle Krafczyk. "
Jacqueline Berlin
Boehringer Ingelheim_Isabelle Krafczyk
Isabelle Krafczyk hat bei Boehringer Ingelheim in der Abteilung Arbeitsrecht einen Teil ihrer Anwaltsstation im Rahmen ihres Rechtsreferendariats absolviert.

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